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5715616Historisches Trauma und Literatur - Erinnerungsarbeit bei Martin Walser und Marcel Reich-Ranickihttps://www.gandhi.com.mx/historisches-trauma-und-literatur---erinnerungsarbeit-bei-martin-walser-und-marcel-reich-ranicki-9783638406789/phttps://gandhi.vtexassets.com/arquivos/ids/5264810/image.jpg?v=638586453658070000231243MXNGRIN VerlagInStock/Ebooks/<p>Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,3, Universitt Duisburg-Essen (Literatur-und Sprachwissenschaft), 99 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Auseinandersetzung mit autobiographischem Schreiben lohne, weil man in der jeweiligen Gattungsgeschichte auch die Sozialgeschichte der Menschen wiedererkennen knne. In der Vergangenheit, die alle zusammen haben, kann man umhergehen wie in einem Museum. Die eigene Vergangenheit ist nicht begehbar. Wir haben von ihr nur das, was sie von selbst preisgibt. Schon seit einigen Jahrzehnten ist das autobiographische Schreiben ein fester Bestandteil des literarischen Lebens. Aber nicht nur Schriftsteller, sondern auch Politiker, Sportler, Schauspieler und weitere mehr oder weniger bekannte Persnlichkeiten versuchen, durch die schriftliche Darstellung ihres Lebens Zeugnis abzulegen. Doch worin liegt die Ursache dafür, dass sich so viele Menschen der literarischen Gattung Autobiographie in ihren verschiedenen Ausprgungen zuwenden? Ist es ein Bedürfnis oder einfach nur Neugierde, mehr über andere Personen zu erfahren? Oder ist es dem Schreiber ein wichtiges Anliegen, ein Ereignis in dieser Form zu fixieren, das nicht in Vergessenheit geraten sollte; oder ist es etwas, das verarbeitet werden will? In dem Zusammenhang ist die Einschtzung von Helmut Scheuer zutreffend. In seinen Studien stellt er heraus, dass die Darstellungen von Lebenslufen offensichtlich einen groen Reiz ausüben, und das gerade in einer Zeit existentieller Unsicherheiten. Als zustzlicher Aspekt gilt, so Scheuer, dass mit dem subjektiven Bekenntnis des Schreibenden ein spielerischer Dialog begonnen wird, der den Leser zum Vergleichen einldt, ihm die Chancen für Zustimmungsakte, ja (partielle) Identifikationen, aber auch für Ablehnungen lsst.</p>...5433791Historisches Trauma und Literatur - Erinnerungsarbeit bei Martin Walser und Marcel Reich-Ranicki231243https://www.gandhi.com.mx/historisches-trauma-und-literatur---erinnerungsarbeit-bei-martin-walser-und-marcel-reich-ranicki-9783638406789/phttps://gandhi.vtexassets.com/arquivos/ids/5264810/image.jpg?v=638586453658070000InStockMXN99999DIEbook20059783638406789_W3siaWQiOiI2M2Q2OTc2NC00ZDliLTQ0NTYtODc3Mi0wNWU2YzM5ZTE4ZmQiLCJsaXN0UHJpY2UiOjI0MywiZGlzY291bnQiOjEyLCJzZWxsaW5nUHJpY2UiOjIzMSwiaW5jbHVkZXNUYXgiOnRydWUsInByaWNlVHlwZSI6Ildob2xlc2FsZSIsImN1cnJlbmN5IjoiTVhOIiwiZnJvbSI6IjIwMjQtMDgtMjZUMjA6MDA6MDBaIiwidG8iOiIyMDI0LTA5LTE1VDIzOjU5OjU5WiIsInJlZ2lvbiI6Ik1YIiwiaXNQcmVvcmRlciI6ZmFsc2V9LHsiaWQiOiI4OTBjNWFiOS0yNTUyLTQ5OGItYmNkMC0wMDMzNDc3Y2VmMzgiLCJsaXN0UHJpY2UiOjIyOCwiZGlzY291bnQiOjExLCJzZWxsaW5nUHJpY2UiOjIxNywiaW5jbHVkZXNUYXgiOnRydWUsInByaWNlVHlwZSI6Ildob2xlc2FsZSIsImN1cnJlbmN5IjoiTVhOIiwiZnJvbSI6IjIwMjQtMDktMTZUMDA6MDA6MDBaIiwicmVnaW9uIjoiTVgiLCJpc1ByZW9yZGVyIjpmYWxzZX1d9783638406789_<p>Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,3, Universitt Duisburg-Essen (Literatur-und Sprachwissenschaft), 99 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Auseinandersetzung mit autobiographischem Schreiben lohne, weil man in der jeweiligen Gattungsgeschichte auch die Sozialgeschichte der Menschen wiedererkennen knne. In der Vergangenheit, die alle zusammen haben, kann man umhergehen wie in einem Museum. Die eigene Vergangenheit ist nicht begehbar. Wir haben von ihr nur das, was sie von selbst preisgibt. Schon seit einigen Jahrzehnten ist das autobiographische Schreiben ein fester Bestandteil des literarischen Lebens. Aber nicht nur Schriftsteller, sondern auch Politiker, Sportler, Schauspieler und weitere mehr oder weniger bekannte Persnlichkeiten versuchen, durch die schriftliche Darstellung ihres Lebens Zeugnis abzulegen. Doch worin liegt die Ursache dafür, dass sich so viele Menschen der literarischen Gattung Autobiographie in ihren verschiedenen Ausprgungen zuwenden? Ist es ein Bedürfnis oder einfach nur Neugierde, mehr über andere Personen zu erfahren? Oder ist es dem Schreiber ein wichtiges Anliegen, ein Ereignis in dieser Form zu fixieren, das nicht in Vergessenheit geraten sollte; oder ist es etwas, das verarbeitet werden will? In dem Zusammenhang ist die Einschtzung von Helmut Scheuer zutreffend. In seinen Studien stellt er heraus, dass die Darstellungen von Lebenslufen offensichtlich einen groen Reiz ausüben, und das gerade in einer Zeit existentieller Unsicherheiten. Als zustzlicher Aspekt gilt, so Scheuer, dass mit dem subjektiven Bekenntnis des Schreibenden ein spielerischer Dialog begonnen wird, der den Leser zum Vergleichen einldt, ihm die Chancen für Zustimmungsakte, ja (partielle) Identifikationen, aber auch für Ablehnungen lsst.</p>...9783638406789_GRIN Verlaglibro_electonico_9783638406789_9783638406789Martina WinklerInglésMéxicohttps://getbook.kobo.com/koboid-prod-public/ciando-epub-b7656c66-e43b-431a-9163-73025ee0cf49.epub2005-08-07T00:00:00+00:00GRIN Verlag